LilaBlog

DIe Welt extrem subjektiv betrachtet

Februar, 2019

Sklave des eigenen Chronisten? Müssen wir uns mehr von unseren Laufuhren distanzieren?

Es gibt so etwas wie Strava-Poesie: “5×1000 @MRT / EL + AL”, “Meditationslauf auf der Bahn”, “Pyramide 1, 2, 3, 4, 5, 4, 3, 2, 1” – “Treppe 5, 4, 3, 2, 1 mit 400m TP” – typische Titel, wie man sie auf der Onlineplattform findet und die ein Teil der Bandbreite der Trainingsgestaltung der vielen Athleten erahnen lässt, die man dort finden kann. Von harten Tempoeinheiten, Fahrtspielen und Steigerungsläufen, die mit den entsprechenden Formeln gekennzeichnet werden bis hin zu poetischen Titeln wie “Sonnenscheinlauf” oder “Entspannt über Wiesen und Felder” findet sich auch bei mir eine Mischung aus harten und lockeren Läufen, aus ausgeklügelten Intervallen und Spaßläufen (“Spontanmarathon auf der Bahn”). Immer dabei: Meine Uhr. Selbst wenn eine Einheit den Zusatz “Ohne Uhrfokus” im Titel trägt – es ist eben niemals “Ohne Uhr”.

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