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DIe Welt extrem subjektiv betrachtet

Das Buch bleibt

Buch.jpg.scaled1000Die CD stirbt aus, Musik laden wir bei iTunes, Amazon oder wir streamen sie. Die Zeitung lesen wir auf dem iPad - oder einem Konkurrenzprodukt, DVDs kaufen wir noch vereinzelt, laden aber auch immer mehr Filme über die entsprechenden (legalen) Portale. Aber ein Relikt, das eigentlich kein Relikt ist, weil es zu großartig ist, um als aussterbend und nicht mehr zeitgemäß betrachtet zu werden bleibt: Das Buch.  Und so sehr das digitale Zeitalter unser Kommunikations- und Rezeptionsverhalten verändert - zum Guten verändert - das Buch bleibt und wird vermutlich auch die Zeitung aus Papier weit überdauern. Das belegen auch die Zahlen: Pricewaterhouse Coopers prognostizierte Ende 2011, dass der E-Bookmarkt natürlich auch weiterhin zulegen werde, dass aber der Umsatz im Printbereich ebenso steigen und der Anteil der Bücher aus Papier - vor allem im Belletristik-Bereich - immernoch bei deutlich über 90 Prozent liegen werde. (Quelle: Presseportal) Egal ob aus Papier oder elektronisch, Bücher sind etwas tolles. Weil sie uns begleiten, weil sie uns die Welt erklären, weil sie uns in andere Welten mitnehmen, weil sie unseren Kindern helfen, einzuschlafen, weil sie pädagogisch unersetzlich sind, aber nie den Zeigefinger erheben, weil sie uns Dinge beibringen, die wir sonst nicht wissen würden, weil sie Perspektiven und Sichtweisen verändern, weil sie Tor in die Vergangenheit und Rezept für die Zukunft sein können, weil sie immer greifbar sind und immer und überall mit uns kommunizieren. Und weil sie das völlig unaufdringlich und geduldig tun: sie piepen, blinken und pushen nicht unaufgefordert und wiederholen auf unseren Wunsch alles Gesagte, sooft wir das möchten - ohne Widerrede. Danke, Ihr Millionen von guten Büchern, die Ihr viel zu oft ungelesen bleibt. Happy Welttag des Buches Euch! tl; dr: Das Buch bleibt. Basta!

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