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Der richtige Begleiter für alle Läufe (?) – KOSS Porta Pro Classic

imageKopfhörer sind ja so ein Thema. Sportkopfhörer ein noch viel größeres und durchaus heikles. Und nachdem ich für meine Trainingsläufe immer - wirklich IMMER - mit Musik laufe, habe ich schon so manche Erfahrung mit ihnen gemacht. Gute - leider aber sehr viele schlechte. In-Ears verwende ich gar nicht mehr, weil ich noch kein Modell gefunden habe, das nicht nach wenigen Minuten aus dem Ohr rutscht. Auch die mit einem Bügel unterstützten haben hier immer nur enttäuscht. Vielleicht habe ich eine besonders seltene Ohrform - eine Erkenntnis, die mir aber auch nicht recht weiter hilft. Im Winter 2014/2015 schließlich habe ich sie gefunden: Kopfhörer, die nahezu perfekt zu sein scheinen: Das Modell Sporta Pro von KOSS. Sie sind äußerst leicht, lassen sich zusammenklappen und leicht in die Sporttasche packen. Und sie halten bei jedem Tempo bei jedem Wetter. Auch der Sound ist ok - nicht überwältigend, aber solide. Nach einem guten Jahr der intensiven Nutzung haben sich die treuen On-Ears dann doch verabschiedet, was bei ständigem Betrieb und einem Zusammenspiel aus Schweiß, Regen und täglichem, mehrfachem Betrieb bei einem Preis von unter 30 Euro in Ordnung ist. Nun habe ich mich diesmal quasi für den älteren Bruder des Sporta Pro entschieden: den KOSS Porta Pro Classic. Preislich ist er mit 35 Euro ein kleines bisschen teurer, finde ich aber immer noch völlig in Ordnung. Das Konzept ist das gleiche: Zusammenklappbar, leicht zu transportieren, kaum Gewicht. Es gibt eine einstellbare "Comfort Zone", mit der man festlegen kann, wie fest die Hörer auf dem Ohr sitzen - das wirkt ein bisschen albern, weil es kaum einen Unterschied macht, ob man "firm" oder "light" auswählt - aber es schadet auch nicht. Das Design ist ein bisschen Retro, wirkt aber dadurch fast schon wieder cool. Der Sound aber ist wahrnehmbar besser als beim Sporta Pro. Er ist hier ein bisschen basslastiger und ich finde auch etwas klarer, als beim kleinen Bruder. Beide: Sporta Pro und Porta Pro wirken ein bisschen klapprig, wovon man sich aber nicht verunsichern lassen sollte. Der Sound ist gut und stabil und vor allem kann am Gerät selbst nichts rosten, da das Material aus Kunststoff besteht - eine Kleinigkeit, die man spätestens nach ein paar Monaten der Nutzung zu schätzen lernt. Insgesamt kann ich sagen, dass der Porta etwas mehr klappert als der Sporta. Da der Sound aber besser ist, stört das nicht weiter und die Musik wird davon nicht beeinträchtigt. Extrem ruhige Balladen, bei denen das Nebengeräusch vielleicht irritieren könnte, hört man beim Sport ja ohnehin eher weniger. Ich werde vorerst bei den KOSS-Modellen bleiben und kann sie für alle Läufer wärmstens empfehlen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist vor allem bei der Porta-Variante kaum zu schlagen und ich habe beide als Trainingspartner sehr lieb gewonnen. Die technischen Daten der beiden Modelle gibt es hier: KOSS Sporta Pro KOSS Porta Pro Classic UPDATE: Nur wenige Wochen später muss ich meine Meinung leider schon wieder revidieren. Mein KOSS Porta Pro Classic hat sich leider bereits verabschiedet. Beim heutigen Training war nach etwa 13 Kilometern die linke Seite stumm. Kabelbruch. Werde nun also wieder zu den bewährten SPORTA Pro umsteigen. Da weiß ich, was ich habe,

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One thought on “Der richtige Begleiter für alle Läufe (?) – KOSS Porta Pro Classic

  • jonas67 sagt:

    Hallo,

    super Artikel ich habe genau die gleichen Erfahrungen gemacht, nachdem mein Koss Sporta sich verabschiedet hat habe ich verschiedene In Ears getestet, nichts hielt wirklich gut und damit war auch der Klang bescheiden. Ich bin wieder auf den Koss Sporta umgestiegen es gibt nichts besseres für den Preis. Ich verwende Ihn mit einer Fenix 3 Laufuhr damit kann ich denn die Titelauswahl steuern und die Lautstärge regulieren.

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