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DIe Welt extrem subjektiv betrachtet

Lesetipp: 8 Wochen verrückt

Wie fühlt man sich, wenn man in eine psychosomatische Klinik eingewießen wird, und wie sieht der Weg aus, den man beschreitet, um zurück zu finden in das Leben der "Normalen"? Diese Frage zu beantworten versucht Eva Lohmann in ihrem Roman "8 Wochen verrückt" und beschreibt eigentlich den Weg zurück zum eigenen Selbst. 20130605-143315.jpg Auf diesem Weg begegnen einem seltsame Menschen, von denen man feststellt, dass sie gar nicht so seltsam sind und man lernt, dass man sich hin und wieder von Dingen verabschieden muss, von denen man bis vor kurzem noch geglaubt hat, dass sie unbedingt zur eigenen Persönlichkeit gehören. "8 Wochen verrückt" ist ehrlich und sympathisch, dabei keineswegs pathetisch erzählt und man hat selbst ein bisschen Wehmut, wenn Mila, die Protagonistin, sich nach 2 Monaten bzw. 200 Seiten verabschiedet. In welchem Zustand sie das tut, das möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

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