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DIe Welt extrem subjektiv betrachtet

Produkttest: BOOM von Miiego

An dieser Stelle soll mal wieder ein Produkttest stehen. Ich bin kein großer Freund von allzu viel Ausstattung beim Laufen, versuche, möglichst wenig Balast herzumzuschleppen. Beim Laufen bin ich tatsächlich Purist. Selbst zur Wasserflasche im Sommer muss ich mich zwingen.

Zur absoluten Grundausstattung im Training aber gehören für mich Kopfhörer, die ich fast immer trage: Zur Motivation, zur Meditation oder, weil ich einfach Spaß daran habe, bei längeren und eher langsamen Läufen spannende Podcasts zu hören.

Dank Thilo habe ich vor kurzem die Gelegenheit bekommen, das neueste Modell von Miiego zu testen: BOOM heißt es und kommt Mitte Mai auf den Markt.

Es handelt sich dabei um Bügelkopfhörer, die eher für das Fitnessstudio konzipiert sind und weniger für die Laufstrecke, und um dies gleich vorweg zu nehmen: Zum Laufen werde ich sie in der Tat nicht verwenden. Dafür sind sie mir einfach zu groß.

Was ich zunächst sehr wichtig finde: Der BOOM verbindet sich sofort per Bluetooth mit meinem Smartphone, zwischen der freundlichen Stimme, die mir das “pairing” ankündigt, folgt eine Sekunde später das bestätigende “paired”.  Was beim ersten Hören gleich auffällt, ist ein voller Sound und ein Bass, der kräftig, aber absolut nicht übersteuert ist und dabei sehr rund klingt.

Ebenfalls sehr positiv und für mich ein essentieller Aspekt: Die maximale Lautstärke ist sehr ordentlich und man nimmt keinerlei Außengeräusche war. Zudem wird auch bei hoher Lautstärke überraschend wenig Sound nach außen ausgestrahlt, umstehende oder -sitzende Mitmenschen werden also nicht belästigt. Auch das sehr positiv und durchdacht.

Der BOOM lässt sich trotz seiner Größe - er hat einen relativ breiten, festen und eher unnachgiebigen Bügel - auf beiden Seiten einklappen und damit gut transportieren (auch ein stabiles, wenn auch nicht sehr platzsparendes, Case ist im Lieferumfang enthalten).

Eine große Stärke des BOOMs ist die Akkulaufzeit, die vom Hersteller mit 22 Stunden angegeben ist. Das dürfte nach meinen ersten Erfahrungen tatsächlich zutreffen und ist sehr erfreulich. Das Aufladen funktioniert schnell und über ein gewöhnliches USB-Ladekabel.

Ebensfalls erwähnenswert sind die austausch- und waschbaren Ohrpads, die es einmal in Lederimitat gibt (also auch für Veganer geeignet) und einmal in der Stoff-Variante, die sich für das sportliche Umfeld besser eignet, da die Ohren dabei mehr Luft abbekommen.

Allerdings finde ich den Tragekomfort in der Stoffversion etwas geringer, da der Druck auf die Ohren etwas größer ist und ich finde, dass der Sound weniger voll klingt.

Mein Fazit: Ich nutze den BOOM eher außerhalb des Sports, etwa zum Arbeiten (auch beim Verfassen dieses Blogbeitrags zum Beispiel). Zum Laufen ist er eher nicht geeignet  (und wohl auch nicht gedacht), für das Fitnesstudio eignet er sich besser, verrutscht aber doch hin und wieder, wenn man den Kopf nach unten bewegt (das kommt bei der einen oder anderen Übung ja durchaus vor) und beim Fahrradfahren lassen sich Bügel und Helm nicht vereinbaren.  

Zum Reisen, Arbeiten oder einfach nur zum Relaxen bei guter Musik, die auch extrem gut klingt, ist der BOOM perfekt und liefert mit rund 160 Euro auch noch ein faires Preis-Leistungsverhältnis.

 

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